Blühwiese Maria und der Pinsel Blühwiesenprojekt Altmark Osterburg Landwirtschaft Thomsen

Unser Blühwiesenprojekt

Kürzlich durfte ich unser Blühwiesenprojekt nahe Osterburg besuchen. Für die Blühwiesen von Familie Thomsen spende ich 5% der Einnahmen von jedem Bild, das du bei mir kaufst. So können wir gemeinsam etwas Gutes tun.

Von Hunden und Keksen

Freitag Nachmittag. Zusammen mit meinem Sohn fahre ich ins zirka zwanzig Kilometer entfernte Düsedau zur Familie Thomsen. Ein paar Mal telefoniert habe ich mit Landwirtin Constanze schon – wir waren uns auf Anhieb sympatisch und schnell beim Du – und heute lernen wir uns endlich persönlich kennen.

Die Hofeinfahrt begrenzt ein riesiges altes Backsteinhaus. Wir parken und werden bellend von Jack, dem großen Hofhund, begrüßt. Ihm folgen Constanze und die kleine Ellie, Hund Nummer zwei, die nach früheren schlechten Erfahrungen mit Menschen bei Constanze ein neues liebes Zuhause gefunden hat.

Mein Sohn ist selig mit den beiden Hunden. Und ich freue mich über Constanzes Herzlichkeit. Nicht viele erste Begegnungen fühlen sich so an, als würde man sich schon ewig kennen.

Ein Blumenparadies

Nach Kaffee und Keksen führen uns Constanze und Imker Rando ins summende und duftende Feld, verraten uns ganz viele Pflanzennamen und zeigen uns das Bienenvolk. 

Die Blühwiesenflächen werden immer für zwei Jahre angelegt, in denen Familie Thomsen dort keinen – wie auf ihren anderen Flächen – Ackerbau betreibt, sondern mit Saatmischungen ein kleines Blumenparadies erschafft. So kann sich der Boden erholen. Und was noch viel schöner ist: Bienen, Hummeln und andere Insekten finden einen wundervollen Lebensraum, auch Rehe und Hasen tummeln sich mit Vorliebe dort.

Ich war fasziniert von dem lauten Summen, als ich durch die mannshohen Blumen ging. Als würde die Natur vibrieren und diesen Ort mit unglaublich viel Energie anreichern. Alles war mit Leben erfüllt und in Bewegung.

In der Ruhe

Zurück von den Blühwiesen durften wir Constanze noch über den Hof begleiten: Kühe füttern, Barfußpfad, Traktor fahren und ganz zum Schluss noch Pferde und Alpakas füttern. Die Alpakas sind Constanzes persönlches Lieblingsprojekt. Diese Tiere strahlen unheimlich viel Ruhe aus und nähern sich einem auch nur, wenn man selbst ganz still steht.

Mein Sohn war begeistert. Landwirtschaft ist für Kinder immer so ein schönes Abenteuer. Wir waren insgesamt dreieinhalb Stunden bei Familie Thomsen und mein Kleiner hat sich nicht eine Sekunde gelangweilt.

Bewusstsein schaffen

Beim Blühwiesenprojekt hat sich Familie Thomsen bewusst gegen eine Förderung vom Land entschieden und finanziert dieses Projekt mithilfe von Blühwiesenpaten. Jeder, der möchte, kann eine Patenschaft für zwei Jahre übernehmen. Die kostet einmalig 50 EUR. Damit werden die Flächen gesichert. Außerdem produziert das vor Ort ansässige Bienenvolk köstlichen Honig, der ebenfalls regional verkauft wird.

Durch die persönliche Beteilung wird innerhalb der Bevölkerung ein größeres Bewusstsein geschaffen und jeder hat die Möglichkeit, etwas Gutes zu tun. Familie Thomsen animiert mit Zeitungsartikeln und Kuhspardosen in diversen Geschäften immer wieder dazu, ein kleinen Beitrag zu leisten. Genau deswegen wurde ich auch aufmerksam auf dieses Projekt. 

So leisten wir ebenfalls einen Beitrag getreu dem Motto von Thomsens: „Im Kleinen zu wirken, kann helfen, Großes hervorzubringen.“

Die Blühwiesen sind ein kleines erlebbares Paradies. Es darf mehr davon geben.

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