Über Mich

Das bin ich. Maria. 1984 in einem idyllischen Städtchen in der nördlichen Altmark geboren und in einer liebevollen Familie aufgewachsen. Ich wohne in der wunderschönen stillen Altmark und möchte all das Weite hier keinen Tag missen.

Mit bei mir wohnen mein Sohn und unsere zwei Nacktkatzen. Ich habe eine Tierhaarallergie, daher die Nacktkatzen, mag Tiere aber sehr, deswegen habe ich vor fünf Jahren aufgehört, Fleisch zu essen. 

Zu meinen Selbstliebe-Routinen gehören Morgenseiten (á la Julia Cameron), Yoga (gern intuitiv und fließend), Meditation und Embodiment, Tanzen und Rumhüpfen, Lesen und Kuscheln. Und wenn alles zu viel wird, lege ich mich auf meinen dicken Teppich und tue gar nichts.

Denn ich liebe Stille.

Der Pinsel und ich

Obwohl ich das Malen und Zeichnen früh für mich entdeckte, wurde meine Malerei seit der Jugend von einer gewissen Schwere begleitet. Ich setzte mich unter Druck, stellte Erwartungen und war selten zufrieden. So kam es, dass ich jahrelang fast gar nicht malte. Ich fand andere Hobbies, habe Instrumente spielen gelernt, genäht, geknüpft, sogar Bücher geschrieben. Aber meine Liebe zum Malen war immer irgendwie präsent. Mir hat all das andere auch Freude bereitet, tut es immer noch, aber es war nicht die Erfüllung, die Bestimmung, nach der ich mich gesehnt habe. Heute weiß ich, es ist eben nicht ganz leicht, als kreative Seele in einer Leistungsgesellschaft seinen Platz zu finden. Ich wollte mehr. Ich wollte meine Berufung spüren und leben.

Und nach jahrelanger Selbstfindung bestehend aus Yoga, Surfen, Meditation und schließlich Embodiment- und Coachingübungen habe ich meine kleine schüchterne Seele soweit aufgebaut, dass ich mich nun traue.

Ich male also seit 2020 wieder, diesmal aus vollem Herzen. Weil ich mich dazu entschieden hab, mich nicht länger von meiner Angst abhalten zu lassen – meiner Angst vor dem Versagen und der Ablehnung. Ich habe mich dazu entschieden, wachsen zu wollen, mich weiterzuentwickeln, mich und meine Kreativität voll und ganz auszuschöpfen.

Und wenn Zurückweisung, Versagen und Nichtbeachtung ihren Weg in meinen Malalltag finden, dann kann ich sagen: Es ist okay. Ich mache trotzdem weiter. Weil Malen immer meine erste Sprache bleibt.

Für mich besteht die Magie beim Malen aus der Balance von Anspannung und Entspannung – dem Flow.

Ohne inneren Kritiker geht es eben nicht. Aber wo er mir früher auf den Schultern hockte und mich erdrückte, sitzt er heute neben mir und schnattert vor sich her. Ich höre zu, gebe seinen Gedanken Raum und male trotzdem das, was sich für mich richtig anfühlt.